Magis Spa

Magis Spa

Magis ist die Marke, die dem Design von Haushaltsgegenständen neuartige Impulse setzte indem sie Ihre Identität auf das Einbringen von Spitzentechnologie in die Serienfertigung aufgebaut hat.

1976 - Magis wird gegründet.

1984 - das Jahr der Leiter Step, ein Projekt von Andries und Hiroko van Onck. Bei ihrem Debut wurde ihr vom Möbelhandel zunächst die kalte Schulter gezeigt, weil man der Meinung war, dass eine Leiter in einer Möbelausstellung nichts zu suchen hatte: man dachte, ein Haushaltsgeschäft sei der richtige Platz für die Leiter. Danach sind die Dinge gegangen, wie sie gegangen sind, und die Step erreichte einen riesigen Erfolg, besonders im Möbelhandel. Dies war das erste, richtig erfolgreiche Magis- Produkt, als Designobjekt und als Kassenfüller. Innerhalb von zwanzig Jahren wurden mehr als eine Million Leitern hergestellt. Die Step Ist ein Produkt, das extrem kopiert wurde; auch von hochkarätigen Herstellern.

1994 - das Jahr von Bottle, dem ersten Projekt von Jasper Morrison für Magis. Ein Objekt, das Magis viel Glanz verlieh durch die gewaltige Anzahl an Design-Preisen und durch die Tatsache, dass es sich einen Platz in den  permanenten Ausstellungen verschiedener Museen eroberte – wie das MoMa in New York und das Victoria and Albert Museum in London.

1994 - auch das Jahr des Lyra-Hockers von Design Group Italia. Lyra bekam weder einen  Compasso D’Oro, noch einen anderen Design-Preis und wurde auch nicht in permanente Ausstellungen aufgenommen; aber er bestand mit Bravur den strengsten Test: der Umsatz krönte das Produkt als den am längsten in der Kollektion verbliebenen Bestseller.  

1996 - das Jahr von Stefano Giovannoni’s Bombo, ein außergewöhnlicher internationaler Verkaufs-Schlager, der nach wie vor sehr gute Umsätze bringt. Heute ist Bombo eine Design-Ikone, weil er einen Stil gegründet hat. Er wurde vielfach kopiert und nachgebaut. Aber Bombo bleibt Bombo. Seine Kopien sind eine andere Geschichte; ein anderes Kapitel und dieses Kapitel hat nichts mit Design und Kreativität zu tun. 

2000 - das Jahr von Jasper Morrison´s Air-Chair. Ein technisch fortgeschrittenes Projekt; weltweit der Erste aus einem Stück konzipierte Stuhl im Air-moulding  Verfahren. Er wird sicher ein Klassiker von morgen sein.

2001 - das Jahr von Dog House von Michael Young. Ein Erfolg. Aber nicht unbedingt von den Umsatz-Zahlen her, sondern von dem Medienrummel der sich entwickelte. Die Aufmerksamkeit, die die Magis Hundehütte Dog House bekam war überwältigend und kam aus allen Richtungen. 

2003 - das Jahr von Chair_One von Konstantin Grcic. Ein extrem innovatives Projekt. Es ist ein Beispiel den modernen Einsatz von Aluminium – Druckguss. Sein Design steht mehr für die „Leere“ als für die „Fülle“, mit einem klaren Ersparnis an Rohmaterial. Bestens rezensiert vom Fachpublikum und hervorragend vom Markt angenommen. 

2004 - das Jahr der Me Too – Kollektion; Gegenstände für Kinder von zwei bis sechs Jahren.  Me Too wurde entworfen und gebaut von Designern, die  versucht haben, mit dem Geist eines Kindes zu denken.  

2005 - das Jahr der Striped family von den Gebrüdern Bouroullec, produziert in Polyamid. Es war auch das Jahr des Déjà-vu-Hockers von Naoto Fukasawa, in poliertem Aluminium – Druckguss. Beide Gegenstände zeugen von der beständigen Forschung nach neuen Materialien und Formen.

2006 - Magis stellte, als Abschluss eines Drei-Jahres-Design-Zyklus, einundzwanzig neue Produkte auf der Mailänder Messe vor; sicherlich die beste jährliche Performance in seiner 30-jährigen Geschichte. Von diesen Produkten muss sicher der Stuhl “First” von Stefano Giovannoni genannt werden, mit dem Magis  einen weiteren Meilenstein in der Anwendung des gasunterstützten Druckgussverfahrens setzt - daher der Name „First“! Das Entleeren der Gussform wird nicht nur auf minimale Bereiche mit rundem Querschnitt wie z.B. Füße begrenzt; sondern wird für größere und komplexere Flächen wie Sitz und Rückenlehne ausgedehnt. 

2007 - Magis stellt auf dem Salone del Mobile verschiedene Projekte aus, darunter zwei sehr eigenwillige:Piggyback, ein Projekt von dem jungen englischen Architekten Thomas Heatherwick.Zwei rechteckige Tische mit gleichem Maß in Einem. Übereinandergestapelt können sie als einzelner Tisch gebraucht werden; Nebeneinandergestellt entstehen unterschiedlich nutzbare Konfigurationen, die, dank dem Kantenprofil nicht mit einem normal ausziehbaren Tisch machbar wären. Man kann sie natürlich auch als zwei separate Tische einsetzen. Déjà-vu Table, der erste Auszugstisch von Magis. Ein Entwurf des japanischen Designers Naoto Fukasawa, der in Zusammenarbeit mit den Magis Technikern einen Tisch von extrem hoher Qualität geschaffen hat, mit einer simplen aber perfekten Auszugsmechanik. Im geschlossenen Zustand lässt sich nicht erahnen, dass es sich hierbei um einen Auszugstisch handelt.

2008 - das Jahr der Steelwood Family der Gebrüder Bouroullec. Eine Produktfamilie, gefertigt in Stahlblech und massivem Buchenholz, bestehend aus Stuhl, Tisch-System und Regal-System. In einem gewissen Grad werden mit diesem neuen warmen, wohnlichen und freundlichen Stil die Regeln der klassischen Büroeinrichtung gebrochen. Im Hinblick auf die technischen Details sticht der Stuhl Steelwood Chair besonders hervor: Allein für die Formung und Biegung der tragenden Stahlblechstruktur sind zehn unterschiedliche Tiefzieh – und Biegevorgänge notwendig.

2009 - Markteinführung der Produkte, die aus der vor 7 Jahren (!) begonnenen Zusammenarbeit zwischen Magis und dem französischen Design-Mythos Pierre Paulin (gestorben im Juni 2009) entstanden sind: Flower und Elysée. Eugenio Perazza traf Pierre Paulin zum ersten Mal  im Jahr 2002 in seinem Haus in den Cévennes, wo er lebte nachdem er Paris und seinem Beruf als Designer den Rücken gekehrt hatte.Eugenio überredete Ihn, ein Design-Projekt für Magis zu entwickeln, indem er Ihm folgendes sagte: „Es ist nicht Pierre Paulin, der das Design braucht sondern das Design, das Pierre Paulin braucht!“ Der Sessel Flower aus Polykarbonat im Standard – Einspritzverfahren wird in drei unterschiedlichen Ausführungen (klar, rauchfarben und moccafarben) mit Leder- und Stoffsitzkissen in vielen Farben  hergestellt.Elysée, ein Regal aus einzelnen Buchenschichtholz-Modulen ist aus einem 70er-Jahre-Projekt Paulins für den Elysée Palast in Paris abgeleitet. Er wurde damals vom Präsidenten der französischen Republik beauftragt, die Inneneinrichtung der Empfangs-Säle neu zu gestalten.

2010 – wieder ein Jahr in dem Magis viele Neuheiten auf dem Salone del Mobili in Mailand vorgestellt hat.Magis widmet sich hier auch wieder dem Accessoire – Bereich: mit dem Kleiderständer Four Leaves und dem Schirmständer Poppins des Duos  Barber & Osgerby; mit den Déjà-vu  Spiegeln und den Wanduhren Tempo und Cuclock von Naoto Fukasawa.Der Magis-Auftritt in 2010 ist auch geprägt von der Rückkehr Marcel Wanders in das Magis Designer- Team : gleich drei Projekte von ihm (die Stühle Cyborg, Troy und Sparkling) werden vorgestellt. Nach jahrelange Arbeit ist auch das erste Magis-Projekt mit Tom Dixon fertiggestellt: der Stuhl  Mesh, hergestellt aus einem Metall-Netzgewebe.Zu dieser dieser Messe sind neu ins große Magis-Team aufgenommen worden:Jaime Hayon und Martino Gamper, die sich zusammen mit  Jerszy Seymour mit ihren Stühlen Piña, Vigna und Flux der Wiederentdeckung des Rundeisens gewidmet haben. Erwähnenswert ist auch die Markteinführung des Sitzobjektes Spun von Thomas Heatherwick. Dieser Kreiselsessel aus Polyäthylen bringt eine erfrischende Neuheit in den traditionellen Designbereich für Einrichtungsgegenstände. Aus einem einfachen, um 360° drehbaren Sitzprofil entstand ein perfekt funktionstüchtiges Sitzmöbel. Neue Produkte auch von: -den Gebrüdern Bouroullec (die Tische Baguette und Central sowie  Kleiderständer und Hocker als Ergänzung der Steelwood-Family); - von Stefano Giovannoni (Stuhl Murano Vanity Chair und Auszugstisch Vanity-Table) - von Konstantin Grcic (der Stuhl Venice)  – von Marc Berthier wurden zwei historische Magis-Produkte wiederaufgelegt: der Klappstuhl Aviva und der Tisch Teatro.