Matteo Thun

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Matteo Thun, ein italienischer Architekt und Designer.

Matteo Thun definiert sich in seiner Arbeit durch „eco-non ego!“ (Echo – statt Ego). Er war Schüler Oskar Kokoschkas an der Akademie von Salzburg und promovierte 1975 an der Universität Florenz zum Doktor der Architektur. Er war 1981 Mitbegründer von Sottsass Associati und der Gruppe Memphis. 1983 bis 1996 war er Professor für Design an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien. 1984 gründete er ein eigenes Studio in Mailand und gestaltet dort fachübergreifend Architektur, Design und Kommunikation.

Am 18. Juni 1983 heiratete Matteo Thun in Renon Susanne Benger (* 16. Juni 1956 in Bregenz). Aus dieser Ehe entstammen die beiden Kinder Konstantin (* 12. Oktober 1986 in Mailand) und Leopold (* 22. Dezember 1990 in Samedan), mit denen er zusammen in Mailand lebt.

Er wurde dreimal mit dem „Compasso d`Oro“ für erstklassiges Design ausgezeichnet. Von 1990 bis 1993 war er Creative Director von „Swatch“. Sein Hotel Side in Hamburg, das er in Zusammenarbeit mit dem Künstler Robert Wilson realisierte, wurde 2001 „Hotel des Jahres“. Für die 61., 62. und 63. Filmfestspiele in Venedig 2004/2005/2006 gestaltete er die Fassade des „Palazzo del Cinema“ neu.

2004 bekam Matteo Thun den „Gala Spa Award“ und den „Wallpaper Design Award“ für das „Vigilius Mountain Resort“ in Lana, Südtirol. Des Weiteren wurde für den „Compasso d`Oro“ für die Kollektion „Girly“ (Sanitäranlagen) für „Catalano“ nominiert und in New York in die „Hall of Fame“ aufgenommen.

Im Jahr 2005 erhielt er für das „Vigilius Mountain Resort“ den Preis „Panda d`Oro“ vom WWF. Für das Hotel „Radisson SAS Frankfurt“ bekam er 2005 den „Worldwide Hospitality Award“ in der Kategorie „Best Hotel opened in the Year“.