Makrolayout*

Makrolayout

Der Grobentwurf der Inneneinrichtung

das Makrolayout bestimmt die Einrichtungselemente

Auf Basis der durch die Bedarfsanalyse erlangten Informationen, werden im Makrolayout kundenindividuelle Büroformen, Arbeitsplatzstandards und Bürogestaltung auf Geschoss- und Gebäudeebene entwickelt.

Wir legen die Raumgliederung fest und stellen die Zonen und Bereiche in einem ersten Grobentwurf dar. Im Makrolayout werden im Unterschied zu klassischen Konzepten produktneutrale Konzepte für die Inneneinrichtung entwickelt. Das hat den Vorteil, dass wir uns hier ausschließlich auf die Arbeitsprozesse und Organisationsstrukturen des Unternehmens konzentrieren. Das Selbstverständnis fließt hier ebenso ein wie der Führungsstil des jeweiligen Unternehmens.

Erst anhand des Makrolayouts wird die Inneneinrichtung dann detailliert durch ein Mikrolayout definiert.

Horizontale und vertikale Flächen, Arbeits-, Verkehrs- und Möbelfunktionsflächen – der moderne Arbeitsraum wird von unzähligen Flächen zergliedert. Wie werden diese Flächen genutzt? Tischgruppen in Blöcken, Arbeitsplätze u-förmig oder im T- Layout gruppiert oder Benchworking – es gibt zahlreiche Möglichkeiten, die sich alle danach richten, wo und wie gearbeitet wird. Laut verschiedener Studien klagen übrigens 60 % aller im T- Layout arbeitenden Angestellten über Lärm im Büro. Die durchschnittliche Leistungsminderung beträgt dadurch 30%. Im U- Layout wird diese Leistungsminderung erheblich reduziert.

Die klassische Vorstellung vom "eigenen" Arbeitsplatz hat sich spätestens mit dem neuen Jahrtausend drastisch verändert. Mobile Kopfarbeiter nützen ihren Arbeitsplatz nur zu 20%. Da liegt die Entscheidung eines Unternehmens nahe, Desk Sharing zum Arbeitsplatzprinzip zu wählen. Nicht umsonst setzte sich Boecker mit dem Konzept des Compact Office das Ziel, sowohl im Makrolayout wie im Mikrolayout die Anforderungen vernetzten Arbeitens unter einen Hut zu bringen. Vernetzt nach innen und nach außen, effizient im Arbeitsablauf, mit intelligenten Assistenzmöbeln für nomadische Infomationsverarbeiter oder einfache Backoffices. Beim Makro-Layout geht es somit in erster Linie um die Analyse des Grundrisses und der Entscheidung für eine konkrete Büroform. Grundlage für das Makrolayout ist die sogenannte Zonierung – ein gebäudebezogenes Planungsraster, das die normgerechte und flächenwirtschaftliche Planung von Bürolayouts ermöglicht.