Ergonomie

Ergonomie

Ergonomie ist verpflichtende Wissenschaft

Mit professioneller Unterstützung können Sie die Konformität zur Bildschirmarbeitsverordnung einhalten.

 

Ergonomie ist die Wissenschaft der optimalen Arbeitshaltung des Menschen. Büroarbeiter verbringen bis zu 90% ihrer Arbeitszeit sitzend - und das häufig in ungesunder Haltung. Laut Bundesanstalt für Arbeitsschutz sind Rückenleiden tatsächlich mit Abstand die häufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeitstage. Verursacht werden sie durch eine falsche Sitzhaltung und durch Büroausstattung, die nicht ergonomisch gestaltet ist. Das sind vermeidbare Ausfälle, Ergonomie liegt in der Verantwortung jedes Arbeitgebers.

Regelungen wie die Bildschirmarbeitsverordnung sollen dafür sorgen, dass der Arbeitgeber seine Verantwortung gegenüber dem Mitarbeiter erkennt und diese umsetzt. Allerdings reicht die Bildschirmarbeitsverordnung alleine noch nicht aus, um tatsächlich Arbeitsausfälle zu verhindern und dafür zu sorgen, dass der Arbeitsplatz nicht der Gesundheit des Menschen schadet, der ihn benutzen muss. Rückenschmerzen sind zum Volksleiden geworden, doch das bedeutet nicht, dass sie harmlos sind. Sie werden gerne bagatellisiert - und zwar so lange, bis irreparable Schäden entstanden sind und der Betroffene nur noch symptomatisch behandelt werden kann. Für den Arbeitgeber bedeutet das, dass er sich weniger auf seinen Mitarbeiter verlassen kann, denn nun könnte er jederzeit gesundheitsbedingt ausfallen und es gäbe keine Chance, den Gesundheitszustand langfristig zu bessern.

Der gesunde Arbeitsplatz ist ein Muss für einen Arbeitgeber, der etwas für die Gesundheit seiner Mitarbeiter und Angestellten - und auch für die eigene tun will. Erkrankungen, die sich verhindern lassen, sorgen immer wieder für Ausfälle und Krankmeldungen. Diese sind in jedem Unternehmen mit Angestellten ein wichtiger Kostenfaktor, der immer wieder aufkommt und der durchaus ein Problem darstellt.

Auch kann der Arbeitgeber offen kommunizieren, dass seine Arbeitsplätze nach ergonomischen Gesichtspunkten konzipiert wurden und dass er damit ausdrücken will, wie wichtig ihm die Gesundheit der Mitarbeiter ist. Diese werden dadurch automatisch eine gesündere Arbeitshaltung einnehmen und werden es dem Arbeitgeber sicher danken - insbesondere dann, wenn sie bereits Erfahrungen mit Erkrankungen des Haltungs- und Bewegungsapparates gemacht haben.

Der Arbeits- und Gesundheitsschutz ist für Arbeitgeber verpflichtend geregelt und damit auch in gewissen Teilen die Ergonomie. Der Arbeitgeber trägt die Hauptverantwortung für die Überprüfung, Umsetzung und Verbesserung aller erforderlichen Maßnahmen zum Thema Arbeits- und Gesundheitsschutz.

Die Umsetzung von gesund gestalteten Arbeitsplätzen ist ein arbeitnehmerfreundlicher Plan, der auch dem Arbeitgeber gut tut. Doch wie geht es nach dem Beschluss weiter, auf gesundheitsfördernden Bedingungen für die Mitarbeiter zu achten? Die meisten Firmen brauchen tatkräftige Unterstützung dabei, ergonomische Arbeitsplätze zu entwerfen und diese flächendeckend für jeden in der Firma einzuführen. Insbesondere im Büro spielen dabei mehrere wichtige Faktoren eine Rolle und wollen beachtet werden, denn nur so sind die Arbeitsplätze wirklich gesund gestaltet und schützen auch die Gesundheit der Mitarbeiter, die sie benutzen. Wenn schon ein ergonomisches Konzept in der Firma eingeführt und umgesetzt wird, dann sollte es auch umfassend geplant werden - denn so wird jeder Faktor der Gesundheit der Mitarbeiter berücksichtigt und man kann davon ausgehen, dass die Arbeitsausfälle schon bald weniger werden.