Ferdinand Alexander Porsche

Ferdinand Alexander Porsche

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Ferdinand Alexander Porsche geb. 11. Dezember 1935 in Stuttgart, genannt „Butzi“, ist Designer und Gründer der Porsche Design GmbH.

Er ist Sohn von Ferry Porsche, Enkel von Ferdinand Porsche und Cousin von Ferdinand Piëch, dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden und jetzigen Aufsichtsratsvorsitzenden der Volkswagen AG.

Nach einem Jahr Volksschule 1942 in Stuttgart zog die Familie nach Zell am See, Österreich, wo er die Volksschule beendete. Später besuchte er die Volks- und Hauptschule. 1949 siedelte die Familie nach Stuttgart über, und Porsche besuchte die Waldorfschule.

Porsche begann sein Studium an der Hochschule für Gestaltung in Ulm, die er bereits nach zwei Semestern wieder verlassen musste, weil der Prüfungsausschuss seine Fähigkeiten bezweifelte. 1957 begann er im Karosserie-Stylingstudio bei Porsche unter dessen Leiter Erwin Komenda. 1962 wurde er Designdirektor bei Porsche.

Sein bekanntestes Werk ist der Porsche 911, der bei der Vorstellung auf der IAA 1963 noch 901 hieß. Das Design der aktuellen Porsche-Fahrzeuge lässt noch heute die Grundzüge der Gestaltung von Ferdinand Alexander Porsche erkennen.

1972 gründete er nach dem Ausschluss der Familienmitglieder aus allen wichtigen Positionen bei Porsche seine eigene Firma, mit der er 1974 nach Zell am See (Österreich) übersiedelte. 1999 verlieh ihm der österreichische Bundespräsident den Berufstitel Professor.

1990 wurde er Aufsichtsratsvorsitzender der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, dem Aufsichtsrat gehörte F.A. Porsche bis zum 28. Januar 2005 an, als er zum Ehrenvorsitzenden des Aufsichtsrates der Porsche AG ernannt wurde. Die Funktion wurde seinerzeit für seinen Vater Ferry eingeführt, als sich dieser aus dem Geschäftsleben zurückzog. Ferdinand Alexander Porsche hat drei Söhne, Ferdinand Oliver (* 1961), Kai Alexander (* 1964) und Mark Philipp (*1977)[1]. Als Mitglied des Aufsichtsrats folgte ihm sein ältester Sohn, der Rechtsanwalt Dr. Ferdinand Oliver Porsche.