Artifort

Artifort - Klassiker für heute und morgen

Den Grundstein für Artifort legte Jules Wagemans bereits 1890 mit der Gründung einer Polsterei in Maastricht. Sein Sohn, Henricus Wagemans, weitete die Firma zu einer Möbelfirma aus, die Ende der dreißiger Jahre über einen Ausstellungsraum in Amsterdam verfügte und so landesweit bekannt wurde. 1938 benannte Henricus das Unternehmen in Artifort um.

Der Name Artifort, leitet sich von den lateinischen Worten ars, was Kunst oder Wissen bedeutet und fortis, was stark und mächtig bedeutet, ab. Darüber hinaus weckt der Name Artifort gewisse Assoziationen zum Wort Komfort. Insgesamt besticht die Artifort Kollektion durch eine bewundernswerte Konsequenz:

Von organisch-expressiv, bis schlicht und zurückhaltend lässt sich das Design der zahlreichen Sitzmöbel als eine Art niederländischer Purismus beschreiben.

Designer wie Geoffrey Harcourt, Jeremey Harvey, René Holten oder Jasper Morrison entwerfen für Artifort und tragen mit ihren Entwürfen ihren Anteil zu der unverwechselbaren Kollektion bei. Bereits 1952 war Artifort wegen der modernen Designs seiner Möbel bekannt, was nicht zuletzt durch die Beschäftigung von Gerrit Rietveld gefördert wurde. Auch die Ankunft des Innenarchitekten und Möbeldesigners Kho Liang Ie im Jahr 1958, der später als ästhetischer Berater für Artifort fungierte, war ein wesentlicher Schritt in Richtung modernes Designunternehmen.

Im Jahre 1959 rekrutierte Kho Liang Ie den französischen Designer Pierre Paulin, der neue Techniken und Konstruktionsmethoden einführte. Paulin entwarf viele der noch heute hergestellten Sitzmöbel, wie z.B. den Sessel Oyster (1960), Mushroom (1963) oder Ribbon Chair (1966).